FEUERNACHT

„Ich bin dennoch überzeugt, dass ich mit diesen Experimenten nicht zu sehr am Objekt hänge; eigentlich geht es darum, Licht, Raum und Zeit zu verstehen. Für mich sind das nicht so sehr Dimensionen, ich würde eher sagen, es sind Energien. Ihre Existenz ist auch der Grund, warum ich Maler bin. Die Malerei ist es, die es einem erlaubt, diese verborgene Existenz aller Dinge zu entdecken. Zugleich besitzt die Malerei auch eine Form von Energie … einen Code, eine Art malerische DNA. Beim Malen kann ich in die Malerei hineinschauen. Ich kommuniziere gewissermaßen mit dem genetischen Erbe der Malerei. Wenn ich male, habe ich oft das Gefühl, im Dialog zu stehen. Als Maler trittst du, während du arbeitest, immer tiefer in dein Werk ein – es ist, als würde man ein Mikroskop scharf stellen und sehen, wie einzelne Bakterien und Mikroben schließlich so groß werden, als wären sie deine Gefährten. Im Vergleich dazu sind auch meine Farbfelder kleine, mikroskopische Teile innerhalb einer größeren Bewegung.“





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